Ziel und Strategie

Ziel und Strategie

Das Ziel der Plattform ist die Umsetzung der Forderung nach Einführung des Ethik- und Religionenunterrichtes  in Österreich.

Die Plattform möchte sich  für die  Befürworter des Ethikunterrichtes an der Basis, sprich Lehrer, Schüler, Eltern und viele andere Engagierte einsetzen.

Seit 20 Jahren ist der Schulversuch Ethikunterricht unterwegs, es gibt eine positive Evaluierung, Fachleute wie Prof. Liessmann und Prof. Bucher sprechen sich dafür aus und trotzdem ist die Umsetzung nicht möglich. Das Thema wird immer wieder abgewürgt.

Vielen Leuten  erscheint die gegenwärtige Situation überholt. Im Rahmen der Schule darf es keine Diskriminierung, weder positiv, noch negativ geben. Die Schule sollte vor allem die Diversität lehren und Pluralismus leben. Dann wird sie auch ihrer Aufgabe als Integrationsfaktor gerecht.

Diese strategischen Ziele gehören im SchuOG  (Schulunterrichts Organisations Gesetz) formuliert und festgelegt und dann auch die Schule dementsprechend umorganisiert.

Der wichtigste Schritt der Neuorganisation der Schule ist ein Bekenntnis zur Diversität und zur Säkularität.  So können Menschen am besten auf ein gedeihliches Zusammenleben vorbereitet werden und das Verständnis füreinander gefördert werden. Speziell auf dem Gebiet der Religion ist dies unabdingbar.

Die unhaltbaren Zustände mit 15 verschiedenen Religionen schreien auch organisatorisch im wahrsten Sinn des Wortes „zum Himmel“, sind aber nicht Thema der Plattform.

Es sind fast alle Beteiligten mehrheitlich dafür,  sogar fortschrittliche und pädagogisch geschulte Katholiken sind dafür.

Diese Plattform fußt auf einer Übereinkunft von kompetenten katholischen Fachleuten und Vertretern der Konfessionslosen. Damit ist ein wesentlicher erster Schritt getan. Der Rest ist wäre die Arbeit der Regierung. Da die Umsetzung fehlt, bedarf es der Lobbyarbeit.

Ziel ist also, dass mehr und mehr Leute (konkret über 10.000) unterschreiben und ins Komitee kommen. Dazu ist eine virale Werbekommunikation vonnöten. Wir bitten daher alle, auch in ihrem Bekanntenkreis dafür zu werben. Hauptwerbemittel ist FB und andere soziale Kanäle und PR-Artikel wie im Standard vom 5.4. 2017.

 

Der weitere Weg

Wir versuchen bekannte Persönlichkeiten, für die Plattform zu gewinnen und weitere Medien dafür zu interessieren. Wir werden die gesammelten Unterschriften bei den entsprechenden Stellen deponieren (Ministerium, Stadtschulrat etc.) und versuchen den Druck zu erhöhen. Wir sind dabei, auch parlamentarische Möglichkeiten wie Petitionen etc. auszuloten. Das ultimative Mittel wäre ein Volksbegehren. Dazu wäre aber noch notwendig, das Geld dafür aufzutreiben.

Die laufenden Kosten der Plattform und die Arbeitszeit für den Betrieb stellt die humanistische Gemeinschaft der Freidenker in Österreich  aus eigenen Mitteln zu Verfügung.