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Ich möchte das Anliegen unterstützen, weil ich davon überzeugt bin, dass Schule die Bürger eines Staates, in dem Menschen verschiedenster kultureller Hintergünde zusammentreffen, möglichst wertneutral über die Wertvorstellungen und auch spirituellen Anschauungen informieren muss. Ein Unterricht über Religionen (deren Relevanz in so vielen Fragen der Politik deutlich wird) und Ethik muss in dem Sinne also folglich ohne konfessionelle Naheverhältnisse stattfinden. Wenn es um Religionen geht muss Wissen und die Fähigkeit des kritischen Denkens vermittelt werden. Das manipulative Weiterreichen zu hinterfragender Einstellungen und Vorstellungen an die nächste Generation, wie es im konfessionellen Religionsunterricht geschehen kann, hat in der Schule nichts verloren.
Das gemeinsame Verständnis eines für alle gültigen Wertekatalogs wird in Zukunft ein entscheidender Faktor in der Förderung eines konfliktlosen Zusammenlebens sein und spricht stark für die Einführung eines Pflichtfachs Ethik.

Christoph Eugen Haill Student 15. Juni 2017